Wetterprognose


42 Tage Wetterprognose

Berlin und südliche Brandenburg

27.02.2025

 

 

 

Temperatur-Achterbahn und mehr Regenfälle

 

 

 Die Temperaturen zeigen große Schwankungen: Während es im Osten mit mehr als 25 Grad frühsommerlich werden kann, bleibt der Westen unruhig, mit häufigeren Regenfällen. Der Norden zeigt sich wechselhaft mit Regenphasen zur Monatsmitte, während im Süden vor allem zum Monatswechsel kräftigere Niederschläge auftreten. Ein stabiler Frühling sieht anders aus.

 

In Berlin stehen große Temperaturunterschiede bevor! Nach einem noch kühlen Start in den April steigen die Werte in der zweiten Aprilhälfte rasant an, mit Spitzen von mehr als 25 Grad. Besonders um die Monatsmitte wird es mild, dann sind auch frühsommerliche Tage denkbar. Es bleibt weiterhin sehr trocken im Osten, obwohl der Niederschlag nicht ausbleibt. Einzelne kleinere Niederschlagsereignisse sind nie ausgeschlossen, doch zum Monatswechsel schüttet es richtig. Bis zu 40 Liter können da auf den Quadratmeter in wenigen Tagen zusammenkommen. Anschließend wird es zunehmend trockener und die Tage mit Regen sind eher selten.

 


 

 

Vor-, Erst- und Vollfrühling: Wann kommt der echte Frühling?

 

 

 

 

 

Wie lange braucht der Frühling?

 

 

 

Die Definition von Vor-, Erst-, und Vollfrühling hängt von den Entwicklungen in der Natur ab. Der Fachbegriff hierfür lautet Phänologie. Das Eintreten der phänologischen Jahreszeiten ist lokal unterschiedlich und wechselt von Jahr zu Jahr. Sie decken sich auch nicht mit den Daten der astronomischen und meteorologischen Jahreszeiten. In der Landwirtschaft sind es aber gerade die phänologischen Jahreszeiten, die dem Bauern helfen, zu beurteilen, welche Arbeiten für seinen Landstrich anfallen. Der Vollfrühling beispielsweise, ist durch die Blüte von Kulturapfel und Flieder, gekennzeichnet.

 

 

 

 

Der Vorfrühling beginnt meist Ende Februar oder Anfang März. Er wird angezeigt durch die erste Blüte von Haselnuss, Schneeglöckchen, Schwarz-Erle und Salweide.

 

Der darauffolgende Erstfrühling äußert sich durch die Blüte von Forsythie, Stachel- und Johannisbeere, später von Kirsche, Pflaume und Birne, von Schlehdorn und Ahorn. Die ersten Blätter treiben, zunächst von Rosskastanie und Birke, etwa eine Woche später auch Rotbuche, Linde und Ahorn. Die Bauern beginnen mit der Aussaat von Kartoffeln und Futterrüben.

 

Der Vollfrühling ist durch die Blüte von Kulturapfel und Flieder, später auch der Himbeere gekennzeichnet. Der Vollfrühling startet meist Ende Februar im Südwesten von Europa in Portugal und erreicht etwa 90 Tage später das fast 4.000 Kilometer entfernte Finnland. Er zieht in Europa also mit rund 40 Kilometer pro Tag nordwärts.

 

 

 

Frühling ist nicht gleich Frühling

 

 

 

Es ist manchmal etwas unübersichtlich, aber tatsächlich wird der Frühlingsbeginn unterschiedlich definiert. Hierbei gibt es neben dem statistischen (meteorologischen), der immer am 1.März beginnt, oder dem kalendarischen (astronomischen) auch noch den phänologischen Frühling. Im Gegensatz zum kalendarischen Frühlingsanfang, der sich anhand des Sonnenstandes definiert und immer um den 20.März herum stattfindet, orientiert sich der phänologische Frühlingsstart am Stand der Natur und an bestimmten Zeiger-Pflanzen.