Tipp´s und Trick´s
Sonnenblumen fördern das Wachstum aller Gemüse. Die niedrige Sorte Teddybär z.B. eignet sich besonders als Begleiter für Buschbohnen, Erbsen und Fenchel.
Wenn der Rasen wieder zum Leben erwacht, also grün ist, vertikutieren wir ihn. Einmal pro Jahr reicht aus. Danach wird sofort gedüngt, damit die Gräser die entstandenen Lücken wieder schließen können.
Hängekätzchenweiden und Mandelbäumchen schneidet man direkt nach der Blüte bis auf wenige Knospen zurück. So bilden sich kräftige Neutriebe, die nächstes Jahr erneut blühen.
Zeigen sich an Stauden die ersten frischen Triebe, sollte Abgestorbenes aus dem Vorjahr entfernt werden.
Was ist noch zu tun!
April
Wenn die Apfelbäume blühen, ist der Boden warm genug, so dass Grassamen gut keimen und wir neuen Rasen aussäen können.
Im April den Komposthaufen umsetzen - sobald Mieten und Haufen etwas abgetrocknet sind. Dann kann man auch den verrotten Kompost durchsieben und auf die Gemüsebeete, Staudenbeete und unter Gehölze verteilen. 2 Liter pro m/2, also eine 2 mm dicke Schicht, reichen aus, im Gemüsebeet etwas mehr.
Mitte April Brombeeren zurück schneiden. Erfrorene Triebe nimmt man bis ins gesunde Holz zurück. Seitentriebe kürzt man auf zwei Augen ein. Etwas Kompost tut den Pflanzen gut.
Alte Stauden, die nicht mehr so üppig blühen, bringt man schnell auf Trab, indem man sie ausgräbt, zerschneidet und dann faustgroße Teilstücke in neuer Erde einsetzt.
Mai
Wenn nun alles blüht und wächst, ist der Mai vor allem der Monat der Pflege. Die Erdbeerbeete sollten aufgelockert und von Unkraut befreit werden. Überhaupt Sollten die Gemüsebeete gejätet werden. Die frisch gesetzten Pflanzen regelmäßig gegossen werden.
Nach den Eisheiligen können Bohnen, Kürbisse, Tomaten, Paprika, Gurken, Knollensellerie, Kohlrabi, Melonen und Zucchini ins Freie gepflanzt und Spätkartoffeln gesteckt werden. Gesät werden nun auch Mangold, Spinat, Karotten, rote Bete, Grünkohl, Radieschen und Rettich.
Rosen richtig schneiden
Der richtige Zeitpunkt zum schneiden
Zierpflanzen in der Natur veraten mehr über die Jahreszeit als ein Datum im Kalender. Deshalb gilt : Sobald die Forsythien blühen, können Rosen geschnitten werden. Doch selbst wenn Rosen grüne Blätter entwickelt haben, kann man sie noch einkürzen.
Wildtriebe durch Abreißen entfernen
Bei Edel, Beet, und Zwergrosen erkennen sie einen Wildtrieb ganz einfach daran, dass er mehr als fünf Fiederblätter besitzt. Schwieriger ist das bei anderen Rosenarten. Der normale Austrieb Historischer Rosen unterscheidet sich nur für geschulte Augen. Um sicher zu gehen legen sie die Veredelungsstelle frei. Entspringt der Trieb unterhalb der Veredelungsstelle, ist es ein wilder. Statt wüchsige Wildtriebe abzuschneiden, sollte sie man besser abreißen. Dadurch entfernt man auch Nebenwuchsknospen.
Strauchrosen sind unkompliziert
Strauchrosen werden weniger stark geschnitten als Beetrosen. Der Grund: Auf den Schnitt reagieren Strauchrosen mit starken Wuchs, aber weniger Blüten. Moderne Sorten sind meist so blüh – und wuchswillig, dass sie ganz ohne Frühjahrsschnitt auskommen.
15 bis 20 cm als guter Richtwert
Alle öfterblühende Edel und Beetrosen darf man auf 15 bis 20 cm herunterschneiden. Der Schnitt verläuft etwa fünf Millimeter oberhalb einer Knospe, und zwar leicht schräg ansteigend so kann Regenwasser gut ablaufen. Je weniger Wuchsknospen eine Rose nach dem Schnitt hat, um so mehr Kraft kann sie in jede einzelne legen. Deshalb nimmt man auch alle Triebe und Verästelungen heraus, die dünner als ein Bleistift sind – außer bei Zwergrosen oder bei Rosenarten, die von Natur aus dünne Triebe haben.
Kletterrosen wieder in Form bringen
Bei Kletterrosen müssen sie zwischen einmalblühende und öfter blühende unterscheiden. Erstere blühen an den Langtrieben des Vorjahres. Mit einem Frühjahrsrückschnitt würde man also die Blüten wegschneiden. Öfter blühende Kletterrosen blühen sowohl am diesjährigen wie am ein- und mehrjährigen Holz und werden um maximal ein drittel ihrer Gesamthöhe eingekürzt. Damit sie nicht von unten verkahlen, schneidet man sie stufenförmig . Junge lange Triebe binden sie auf. Das Formieren ist bei Kletterrosen wichtig: Je waagerechter man die Triebe zieht, umso üppiger blühen sie.
Wirksamer Schutz vor Krankheiten
Indem sie Tote, verletzte und kranke Triebe samt Laub entfernen, entziehen sie Krankheiten den Nährboden. Nach dem Winter sieht man welche Bereiche vom Frost geschädigt sind. Schneiden sie alle braunen Triebe ab. An verbliebenen Blättern zeigen sich möglicherweise Spuren von Pilzerkrankungen. Diese können für eine neue Infektion sorgen. Mischen sie daher das Schnittgut nicht in den Kompost. Günstiger ist es, den Rosenschnitt über den Hausmüll zu entsorgen.
Das grüne Stauden den Garten bereichern, beweist die Funkien die vielen Gärtnern unter dem botanischen Namen Hosta kennen.
Funkien gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Blattpflanzen und sind als Gestaltungselemente aus unseren Gärten kaum mehr wegzudenken. Das gerade die aus Ostasien stammenden Funnkien wiederlegen die These, Grün – die Farbe des Lebens – langweilig ist; Reicht die Farbpalette der verschiedenen Hosta – Sorten doch von lichtem Gelbgrün über dezentes Blaugrün bis hin zu dunklem Tannengrün. Zusätzlich locken wunderschön panaschierte, sprich zweifarbige Sorten. Funkien sind vor allem deshalb so beliebt, weil sie auch in halbschattigen bis schattigen Lagen üppig gedeihen und mit ihrem auffälligen Blattwerk selbst dort noch Akzente setzen, wo andere Pflanzen verkümmern. Es gibt bis zu 1,20m hohe „Blattbüsche“, die in der zweiten Hälfte des Sommers lange Blütenstiele mit weißen bis dunkelvioletten, trichterförmigen Blüten bilden, aber auch Miniaturpflanzen mit nur 5cm Höhe.
Die eher gemächlich wachsenden Blätter stehen in dichten Horsten, die einem fleischigen Wurzelstock entspringen. Sie ziehen sich im Winter vollständig ein und treiben ab März wieder aus. Hosta können an einem feuchten, nährstoffreichen Standort jahrelang sich selbst überlassen bleiben. Aber auch ohne Garten muss man nicht auf diese herrlichen Stauden verzichten, denn Funkien gedeihen ausgezeichnet in Töpfen und Kübeln.